Erasmus+ Mobilität in Portugal
In der Zeit vom 9. März 2025 bis zum 14. März nahm ich im Ausmaß von 30 Stunden am Erasmusseminar „Intercultural Project Management in Schools – Erasmus Know-How, Networking with Digital Media & AI“ in Lagoa, Portugal, teil.
Im Zuge dieser Woche beschäftigten wir uns unter der Obhut der Veranstaltungsleiterin, Frau Dr. Martha de Vries, und unserem Erasmus-Trainer, ihrem Ehemann, Jan-Taken de Vries, mit zahlreichen Themen, beginnend mit einer Vorstellung des gesamten Erasmusprogramms, seiner Geschichte von seiner Gründung bis heute, seiner Bedeutung für Lernende aller Altersgruppen im gesamten EU-Raum, bis zu den damit verbundenen Möglichkeiten für länderübergreifende Mobilitäten von Schülern, Studenten, Lehrern usw.
Die zahlreichen Möglichkeiten innerhalb der Europäischen Union, interkulturelle Erfahrungen und Bildung zu erhalten, wurden uns im weiteren Verlauf des Seminars nähergebracht, seien es Job-Shadowing, die Möglichkeit von Expertensendungen ins Ausland, Schulgruppenreisen, Schüleraustausche etc.
Neben dem großen Erasmus-Aspekt dieser Mobilität nahm die Verwendung von digitalen Medien und künstlicher Intelligenz den größten Punkt innerhalb des Seminars ein. So erlernten wir, wie man mithilfe von KI Podcasts erstellt, Bilder generiert, einfache KI-gestützte Erklärvideos anfertigt, Musik produziert, Videos in andere Sprachen übersetzen kann und vieles mehr. Einige der zahlreichen Tools, die uns in diesem Zusammenhang nähergebracht wurden, waren unter anderem simpleshow, suno, notebooklm, ChatGPT, Heygen und noch viele mehr.
Neben den hervorragenden Einheiten des Seminars zeigten uns Martha und Jan-Taken auch die Region, so gab es Exkursionen nach Carvoeiro und Faro, wo wir in Kultur und Kulinarik der Algarve eintauchen konnten.
Die Gruppenteilnehmerinnen und -teilnehmer waren trotz der geringen Gruppengröße (vier Personen) recht divers und kamen aus insgesamt drei unterschiedlichen europäischen Staaten (Deutschland, Schweden, Österreich).
Die vermittelten Inhalte waren nicht nur sehr interessant, ich konnte sie auch bereits im Zuge meiner Tätigkeit als Deutsch- und Geschichtelehrer anwenden. Auch im Zuge von administrativen Tätigkeiten verschaffen sie — vor allem durch den Fokus auf KI — Erleichterung im Schulbetrieb, aber auch im privaten Leben.
Abschließend kann ich nur sagen, dass neben den zahlreichen neuen Fertigkeiten, die ich erlernen durfte, und dem Wissen über die vielen Möglichkeiten des Erasmus-Programmes, welches ich erlangen durfte, vor allem die neuen Freundschaften mit Lehrerkollegen einen großen Gewinn für mich darstellen, da sie auch die Möglichkeit für weitere interkulturelle, länderübergreifende Projekte, wie z. B. eine Brieffreundschaft zwischen meiner und einer schwedischen oder deutschen Schule, mit sich bringen.
Matthias Josef Mitterhuber, BA, BEd


