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Unsere laufenden Projekte:
- QIBB - Qualitiätssicherung
- Individualisierung des Unterrichts
- Standortbezogenes Förderkonzept
- Comenius 2007-2012
- Notebook-Klassen
- Leonardo 2007-2012
- Unesco
- Seminarorient. Unterricht
- Christiana-Torte
- Unsere Kooperationspartner
- Fachspezifische Themenstellungen
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"Ein Projekt" stellt den gemeinsamen von Lehrer/innen, Schüler/innen, hinzugezogenen Eltern, Experten usw. unternommenen Versuch dar, Leben, Lernen und Arbeiten derart zu verbinden, dass ein gesellschaftlich relevantes, zugleich der individuellen Bedürfnis- und Interessenlage der Lehrer/innen und Schüler/innen entsprechendes Thema oder Problem innerhalb und außerhalb des Klassenzimmers aufgearbeitet werden kann. Der Arbeits- und Lernprozess, der durch die Projektidee ausgelöst und organisiert wird, ist dabei ebenso wichtig wie das Handlungsergebnis oder Produkt, das am Ende des Projektes stehen soll.
Projektunterricht ist eine schulische Arbeitsform, die von einer gemeinsamen Arbeitsaufgabe für eine Gruppe ausgeht, und auf ein vorweisbares bzw. vorführbares Ergebnis als Werk gerichtet ist. Die Aufgabenstellung orientiert sich dabei an den Möglichkeiten und - zum Teil erst durch das Projekt geweckten - Interessen der Schülerinnen und Schüler, von denen jeder einen Arbeitsteil, der zur Vollendung des Werkes oder zur Lösung des Problems notwendig ist, übernimmt und ausführt.
Eine Auseinandersetzung mit den aufgeführten Konstituenten der Projektarbeit verdeutlicht, dass auf Lehrer/innen sowie Schüler/innen völlig neue Aufgaben zukommen, die sich wesentlich vom traditionellen Unterricht unterscheiden. Gleichzeitig wachsen mit dem Projektunterricht auf beiden Seiten wesentliche Potentiale und Möglichkeiten des Kompetenzerwerbs. Für die Lehrer/innen bedeutet der Projektunterricht zunächst einmal die Aufgabe des Organisationsmonopols, was ihnen aber die Möglichkeit verschafft, als Lernpartner für die Schüler/innen ihre pädagogische und fachliche Kompetenz wirklich ins Spiel zu bringen. Allerdings muss berücksichtigt werden, dass die Schüler/innen mithilfe moderner Kommunikationsmittel, besonders des Internets, in der Lage sind, auf ein breites Spektrum an Wissen und Information zugreifen zu können. Für den Fremdsprachenunterricht bedeutet dies z. B. , dass sich die Lehrerrolle vom Sprachvermittler zum Human Resource Manager entwickelt. Dennoch behält er als pädagogischer, fachlich professioneller und didaktischer Experte die Koordination im Überblick, muss erspüren, wann Interventionen notwendig sind und wann selbstbestimmtes Lernen gefragt ist. Diese Rolle kann im Terminus "die Lehrer/innen als teilnehmende Leiter" zusammengefasst werden.
Bezogen auf die Schüler/innen-Perspektive verdeutlicht der Begriff "leitende Teilnehmer/innen" , dass die Schüler/innen aus ihrer passiv-rezeptiven Haltung heraus aufgefordert sind, selbst aktiv zu werden, verschiedene Kompetenzen zu erwerben und diese dann auch einzusetzen.
Die für und durch den Projektunterricht zu entfaltende Projektkompetenz ist als Überbegriff zu werten und schließt folgende Teilkompetenzen mit ein:
- Kooperationskompentenz in Verbindung mit der Arbeit in Teams und Gruppen
- Kommunikationskompetenz zum Herstellen und Pflegen von Kontakten, zur gemeinsamen Reflexion und Arbeit im Projekt
Organisationskompetenz als Teil der Methodenkompetenz schon im Planungsprozess
- Produktionskompetenz hinsichtlich der zu erstellenden Produkte wie Texte, Videos, Photos, Reportagen, Websites usw.
- Self-Access-Kompetenz, d.h. Fähigkeit zur Selbstbestimmung, Selbstreflexion und die Selbstständigkeit der Schüler/innen
- didaktische Kompetenz, die letztendlich darauf abzielt, dass Lernende selbst als Lehrende tätig werden, wenn sie ihre Produkte im Plenum oder sogar in der Öffentlichkeit präsentieren
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