Stundentafel Vertiefung Food- und Eventmanagement

Stundentafel Vertiefung Soziales Handeln und Arbeiten

 

Aufnahmekriterien

Positiver Abschluss der 4. Klasse Hauptschule oder AHS
Aufnahmsprüfung für Schüler/innen mit Noten schlechter als „Gut" der 2. Leistungsgruppe und generell für die 3. Leistungsgruppe Hauptschule oder wenn keine positive Beurteilung in der Vertiefung der NMS

Abschluss mit Reife- und Diplomprüfung mit praktischer Vorprüfung und schriftlichen Klausuren sowie kommissioneller mündlicher Prüfung

Auf folgende Schlüsselqualifikationen wird Wert gelegt:

  • Berufliche Mobilität
  • Flexibilität
  • Kreativität
  • Kritikfähigkeit
  • Soziales Engagement
  • Kommunikationsfähigkeit

 

Die Ausbildung dieser innovativen, praxisorientierten und vielfältigen Schulform stützt sich auf sechs Standbeine: -

  • Fremdsprachen (Englisch, Französisch, Ungarisch, Russisch)
  • wirtschaftliche und informationstechnologische Bildung
  • Fachpraxis
  • Allgemeinbildung
  • Kreativität

 

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Zwischen 3. und 4. Jahrgang sind Schüler/innen der HLW verpflichtet, ein dreimonatiges Praktikum im Berufsfeld zu absolvieren. Wir wünschen, dass möglichst alle Schüler/innen diese Praxis im Ausland absolvieren und bieten dazu umfassende Hilfestellungen an.

Zusätzlich zu dieser können eine Reihe von Zusatzqualifikationen erworben werden, z. B. Sprachzertifikate, Kaffeekenner, Jungbarkeeper, ECDL und Advanced ECDL.

Darüber hinaus wird die Ausbildung durch Peer Mediation , Buddy projects aber auch eine Reihe von kreativen Fächern wie Schulchor, Schulband, Schultheater ergänzt um die Schüler/innen und deren Entwicklung in den Mittelpunkt unseres Interesses zu stellen.

Auf Grund der Vielfalt der Ausbildung stehen nach absolvierter Reife- und Diplomprüfung alle Möglichkeiten wie Studium aller Studienrichtungen (Universität und Fachhochschulen), Berufseinstieg ( lt § 34 BAG) in kaufmännische und gastronomische Berufe und Selbständigkeit (in der Gastronomie, Handelsgewerbe und Handelsagenten) offen, da durch die Reife- und Diplomprüfung die Unternehmerprüfung komplett ersetzt wird.

 

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Vertiefung "Food- und Eventmanagement"

Der Gegenstand Food Management vermittelt fachliche und soziale Fähigkeiten, um kulinarische Genüsse in Verantwortung für Mensch und Umwelt wirtschaftlich erfolgreich zu machen. Dazu werden fundierte Kenntnisse in Betriebswirtschaft vermittelt und um branchenrelevantes Knowhow ergänzt: Neben warenkundlichen Schulungen wird auf den Aufbau von Ernährungswissen, Verständnis für Qualität, Kultur und wertstiftende Faktoren der Lebensmittel geachtet.

Im Gegenstand Eventmanagement werden Veranstaltungen vorrangig als Marketinginstrumente gesehen, die auch als multimediale Ereignisse in der Wirtschaft, in der Freizeit und Kultur, im Sport, in Gemeinden, in Tourismus und Handel eingesetzt werden. Weitere Felder sind Freizeitaktivitäten und Incentives, also Veranstaltungen zur Mitarbeitermotivation. Eventmanagement versucht, diese Veranstaltungen zu einzigartigen Ereignissen machen, über die viel berichtet und gesprochen wird.

 

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Berufsfelder

Food- und Eventmanager sind überall einsetzbar, wo Marketing, Planung und Organisation von Events gefragt sind. Ihre Stärke ist, dass sie neben Effizienzkriterien auch die Besonderheiten von Lebensmittelqualitäten und Kundenbedürfnissen beachten.

 

Vertiefung "Soziales Handeln und Arbeiten"

Die Absolventinnen und Absolventen werden befähigt, Bild- und Videomaterial zu bearbeiten, Werbematerial druckreif vorzubereiten und Websites zu erstellen bzw. zu betreuen.
Die Bereiche Marketing und dabei insbesondere Werbung sowie Werbe- und Medienpsychologie verstärken die Informationstechnologie-Kenntnisse wesentlich, die direkt in den Betrieben umgesetzt werden können.

„Menschlichkeit macht Schule"

Neben umfassender und fundierte Allgemeinbildung, wirtschaftlicher und berufsbezogener Ausbildung der HLW für Gastronomie und Hotellerie wird ab dem Schuljahr 2016/2017 im Kompetenzbereich „Soziales Handeln und Arbeiten" und dem Motto „Menschlichkeit macht Schule" der Vermittlung von fundiertem Fachwissen über soziale, psychologische und pädagogische Themenbereiche Aufmerksamkeit gewidmet.

 

Kilo gegen Armut

 

Dabei steht in den sozialen und berufsbezogenen Gegenständen neben der theoretischen Ausbildung der direkte Praxisbezug (z.B. soziale Institutionen, Handlungsfelder der Sozialarbeit, Motive menschlichen Handelns, Gruppendynamik, Pädagogik ...) im Mittelpunkt, und der Unterricht wird durch einschlägige Lehrausgänge, Exkursionen und ein dreimonatiges Praktikum ergänzt.
Großen Wert wird auf Persönlichkeitsbildung, auf Zeit- und Selbstmanagement sowie Reflexion, Präsentation, Kommunikation, Konfliktfähigkeit und Teamarbeit gelegt.

Inhalte

• fünfjährige Ausbildung mit Reife- und Diplomprüfung
• fundierte Allgemeinbildung
• praxisnahe soziale, wirtschaftliche und touristische Ausbildung
• Praktika in Hotellerie und Gastronomie und im Sozialbereich im In- und Ausland
• Persönlichkeitsbildende Fächer
• optimale Startvoraussetzung für Beruf und Studium

Kompetenzen

• gute Allgemeinbildung
• Kommunikations- und Teamfähigkeit
• Organisationskompetenz
• Praxiserfahrung
• Fremdsprachenkenntnisse (Englisch und Französisch, Ungarisch oder Spanisch zur Wahl)
• Informatikkenntnisse
• Freude an der Arbeit mit Menschen und am Einsatz für deren Interessen

Perspektiven

• Direkter Einstieg in das Berufsfeld „Gastronomie und Hotellerie"
• Direkter Einstieg in Berufe des Handels, Bankwesen, Officemanagement
• Weitere Ausbildung in verschiedenen Sozial- und Gesundheitsberufen

o Fach- bzw. Diplom-SozialbetreuerIn (Altenarbeit, Behindertenarbeit/-begleitung, Familienarbeit)
o DGKS|DGKP (Diplomierte/r Gesundheits- und Krankenschwester/-pfleger)
o Soziale Arbeit
o Physiotherapeut/in
o Soziale Verwaltung

• Studium an Universitäten, Hochschulen und Fachhochschulen - jedes Studium kann nach der HLW gewählt werden

 

 

 

Gleichhaltung mit Lehrabschlüssen

• Hotel- und Gastgewerbeassistent/in
• Restaurantfachmann/frau
• Koch/Köchin

Vgl.: BMWFJ-33.800/0005-I/4/2012

 

Fremdsprachenunterricht

"Kaufen kann man in der Muttersprache alles. Verkaufen kann man nur, wenn man die Sprache dessen versteht beziehungsweise spricht, dem man etwas verkaufen möchte."

„Indem /.../ zwischen einer internationalen Verkehrssprache und einer persönlichen Adoptivsprache unterschieden wird, würden die Europäer ermutigt, in der Frage des Sprachenerwerbs zwei getrennte Entscheidungen treffen: Die eine würde von den Anforderungen der Kommunikation im weitesten Sinne diktiert, die andere von einem Bündel persönlicher Beweggründe geleitet, die mit dem individuellen oder familiären Lebensweg, emotionalen Bindungen, beruflichen Neigungen, kulturellen Präferenzen, intellektueller Neugier usw.
zusammenhängen."

Eine lohnende Herausforderung. Wie die Mehrsprachigkeit zur Konsolidierung Europas beitragen kann. Vorschläge der von der Europäischen Kommission eingesetzten Intellektuellengruppe für den interkulturellen Dialog. Brüssel 2008

Ungarisch
Ungarisch ist eine „exotische" Ostsprache, die sich nach der Schrift richtet. Ungarn selbst liegt direkt vor der Haustür - bis nach Ungarn fährt man nur eine halbe Stunde, da ist es einfach, neue Freunde zu finden und in der neuen Sprache zu kommunizieren (Partnerschulprojekte). Nur wenige können in Österreich Ungarisch. Deshalb werden diese Leute von vielen Wirtschaftsbetrieben wie z. B. im Tourismus, im Gastgewerbe oder in der Dienstleistungsbranche gesucht. Es bieten sich daher tolle Jobchancen.

Französisch
Die französische Sprache wird allgemein als schwierige Sprache bezeichnet. Wenn man aber die ersten Regeln der Aussprache gelernt hat, ist das weitere Lernen spannend und interessant. Frankreich zählt mit Deutschland, Italien, den USA und der Schweiz zu den fünf wichtigsten Handelspartnern Österreichs. Gemessen an der Höhe der Exporte österreichischer Unternehmen ins Ausland, nimmt Frankreich den fünften Rang ein und zählt somit zu den Topdestinationen für österreichische Unternehmen.

Spanisch
Spanisch wird in Spanien und Südamerika von mehr als 350 Millionen Menschen gesprochen. Die spanische Kultur ist bekannt für ihre Feiern und Feste. Spanien ist heute vor allem als Reiseziel bekannt.

 

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