Erinnern statt Vergessen - Auschwitz-Birkenau und Krakau, 6.-8.9.2017


Die dreitägige Studienreise unter der Leitung von Mag. Prof. Laszlo Farkas führte die Schülerinnen und Schüler der 5HLWA und der 5HLWB nach Auschwitz-Birkenau und Krakau.
Im Stammlager Auschwitz I sind es vor allem die Objekte der Ausstellung, die bei den Schülerinnen und Schülern Betroffenheit hervorrufen und in Erinnerung bleiben. Zwei Tonnen abgeschnittener Haare der Toten, Berge von Schuhen, Prothesen, Brillen und Koffern sind stille Zeugnisse des Grauens in der Zeit des Nationalsozialismus. Die Größe des Lagers Auschwitz II – Birkenau hat den Schülerinnen und Schülern die Augen geöffnet für die Leiden jener Menschen, die nach der Selektion entweder gleich in den Gaskammern ermordet oder durch härteste Arbeit und Hunger dem Tod ausgeliefert wurden.
Am zweiten Tag lernten die Schülerinnen und Schüler in einer mehrstündigen Stadtführung die ehemalige Königsstadt Krakau kennen. Besichtigt wurden das ehemalige jüdische Ghetto und das jüdische Viertel Kasimierz, wo Steven Spielberg Teile seines Films „Schindlers Liste“ drehte, eine Synagoge mit dem jüdischen Friedhof sowie die Fabrik von Oskar Schindler. Anschließend führte die Besichtigungstour von der Burganlage Wawel mit der Kathedrale bis zum Hauptplatz von Krakau.
Auf der Rückreise nach Österreich wurde eine Betriebsführung in der polnischen Brauerei Tyskie durchgeführt.
Das Hauptziel der Studienreise war jedoch, die Erinnerungskultur wach zu halten und die Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken und zum Nachfragen zu bewegen.
„Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnert, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.", George Santayana, Philosoph und Schriftsteller.

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