Tauchen! Was ist das eigentlich und wie funktioniert es? Diese Fragen stellten sich die TeilnehmerInnen des Freifaches Tauchen, das wienweit nur an unserer Schule angeboten wird. Nach Theoriestunden, die an der Schule stattfanden, standen am Christi-Himmelfahrt-Wochenende die ersten Tauchgänge im Weißensee am Programm.

Es sieht eigentlich ganz einfach aus, wenn man Taucher durch das Wasser gleiten sieht, wendig wie ein Fisch. Das dachten wir zumindest. Doch wenn man selbst dann in voller Montur am Rande eines Gewässers steht merkt man erst, wie viel an Technik hinter diesen vermeintlich leichten Bewegungen steckt.

Eine weitere Schwierigkeit stellte das Atmen unter Wasser dar. Wer denkt, dass es damit getan ist, das Mundstück der Sauerstoffflasche zwischen die Lippen zu nehmen, irrt gewaltig. Auch hier ist die richtige Technik das A und O. Diese übten wir an Land, bevor wir unter Wasser unsere ersten Atemzüge taten.

Als wir diese Basics dann beherrschten, ging es weiter mit vielen nützlichen Übungen. So lernten wir etwa unter Wasser zu Schweben, das sogenannte Tarieren. Wir mussten unter Wasser unser Jackett aus- und wieder anziehen und wir tauchten ohne Sauerstoffflasche rund um ein Floß.

Besonders toll an unserem Tauchwochende war, dass wir uns zu einem richtigen Team entwickelt haben. Unser Lehrer, Herr Prof. Klampfer, legte besonderen Wert darauf unsere Teamfähigkeit zu stärken, denn unter Wasser muss man sich auf den jeweils anderen verlassen können, im schlimmsten Fall entscheidet der Zusammenhalt der Gruppe sogar über Leben und Tod. Dass wir so eine zusammengeschweißte Einheit geworden sind lag vor allem auch an den gruppendynamischen Spielen, die wir machten, wenn wir uns ausnahmsweise nicht im Wasser tummelten.

Das Freifach Tauchen war ein Highlight dieses Jahres und ich kann nur jedem empfehlen, sich dafür anzumelden. In diesem Sinne: Auf zum Tauchen lernen und Gut Luft!

(Tobias Wittmann)